Abstract:

Mit “Jurilinguistique comparée: langage du droit, latin et langues modernes” erschien im Jahr 2012 die überarbeitete, französische Fassung  des Buches  “Comparative Legal Linguistics”, welches H. Mattila erstmals 2006 veröffentlichte. In Zusammenarbeit mit Jean-Claude Gémar entstand eine Ausgabe, die ihren Schwerpunkt auf den „historisch-kulturellen“ Ansatz der Rechtslinguistik legt und untersucht, wie sich die Rechtssprache in verschiedenen Einzelsprachen entwickelt hat. Hierbei liegt der Schwerpunkt vor allem auf Sprachbeziehungen und Kulturtransfer. So wurden im Vergleich zur englischen Erstausgabe nicht nur die Abschnitte zur Europäischen Union aktualisiert, sondern auch neue Abschnitte hinzugefügt, die sich mit einzelsprachlichen, historisch-kulturellen Phänomenen der norwegischen und spanischen Rechtssprache befassen (S. 107-115, 355-396). Das Buch Jurilinguistique comparée bietet somit vertiefte, nuancierte Analysen der historischen Entwicklung dieser Fachsprache in unterschiedlichen kulturellen Kontexten.

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